William Elliott Whitmore

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Field Songs lautet der Titel seines neues Albums, das keinen Hehl daraus macht, woher William Elliott Whitmore kommt, nämlich aus den Herzen des US-Bundesstaats Iowa, wo es vor allem Felder, Farmen und fruchtbares Land gibt. Zwischen Des Moines und dem Mississippi, am südöstlichen Zipfel Iowas, lebt Whitmore immer noch auf der Farm, auf der er auch aufgewachsen ist, und er weiß, dass ihn dort nichts wegbringen wird - außer natürlich einer Tour, die ihn in diesem Herbst endlich wieder nach Europa führt.

Dicht bei seinen Wurzeln zu bleiben hat im Falle William Elliot Whitmores rein gar nichts mit Hinterwäldlertum zu tun. Im Gegenteil: Seit seinem Debüt The Jarrett Mitchell Demo Album (1999) hat sich sein Name weit herumgesprochen, und in der Folge teilte er sich die Bühnen bereits mit The Pogues, Clutch, Chris Cornell, Murder By Death und Converge, um nur einige zu nennen. Eine ungewöhnliche Kombination? Nicht wirklich, wenn man bedenkt, dass Whitmore seine musikalischen Wurzeln in der Hardcore-Szene Iowa Citys hat und mit der dortigen DIY- und DJ-Kultur verwachsen ist. Seine erste Tour absolvierte er als Begleitung für einen Kumpel, der eine Hardcore-Band betrieb, zwischen deren Sets Whitmore packende Folk-Einlagen präsentierte, die selbst den härtesten Punkrock-Fan zu andächtigem Zuhören brachte. „Das war weird“, lacht Whitmore. „Damals fand ich heraus, wie man als Entertainer seine Zuhörer fesselt. Ich hab dabei echt viel gelernt.“ Und letztlich hat ihn seine Bereitschaft, sich den Fans aus jeder Szene zu stellen, weit gebracht.

Label: Anti- Records

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